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Lesen Sie im Anschluss, was Besucher
von www.bewerbungsberatung.at
im Rahmen ihrer Bewerbungsaktivitäten schon alles erlebt
haben:
(die hier veröffentlichten Beiträge -
für deren Richtigkeit wir keinerlei Gewähr übernehmen
können - beruhen ausschließlich auf den Angaben der
jeweiligen Poster und decken sich NICHT zwangsläufig mit
der Meinung und den Erfahrungen des Bewerbungsberatung.AT-Teams)
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "steigende
Anforderungen/Erwartungen an die Bewerber":
Ich bin 36 Jahre jung, habe die Bundeshandelsschule
abgeschlossen und Berufserfahrung als Sekretärin und
Sachbearbeiterin. Ich habe mich jedoch entschlossen, im Bereich
Buchhaltung tätig zu sein und eine wirklich gute Ausbildung
absolviert und bin nun Buchhalterin bis Rohbilanz.
Vor kurzem hatte ich Hoffnung, eine Stelle zu finden, die
wirklich zu mir passte. Der Grund der Absage - man glaubt es
kaum - war der, dass ich mit 36 zu "jung" war. Ich fühle mich
unsagbar enttäuscht und diskriminiert. Was hat das Alter mit der
Arbeitsplatzsuche zu tun?
Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch in einem
Handwerksbetrieb als Assistentin. Erster Punkt: Ich muss in eine
entfernte Großstadt fahren und dort eine Ausbildung machen,
obwohl ich ausreichend ausgebildet bin; außerdem bin ich
verheiratet und nicht gerne von meinem Mann weg (diesen Punkt
habe ich aber noch akzeptiert).
Zweiter Punkt: Der Chef will mein gefordertes Gehalt für die
ersten 6 Monate nur zu 90 % auszahlen, weil er von arbeitslosen
Menschen so enttäuscht ist und diese - nach seiner Erfahrung -
nach 6 Monaten kündigen, um stempeln zu gehen! Ich fühle mich
hintergangen; was gehen mich diese komischen Arbeitslosen an,
die eigentlich eh nicht arbeiten wollen?!
Ich fühle mich diskriminiert! Wie viele Opfer muss ich als
ehrlicher Arbeitssuchender eigentlich noch ertragen?! Mein
gewünschtes Gehalt entspricht meinen Qualifikationen und
darunter ist wahrscheinlich ohnehin schon unter dem Kollektiv
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Ein Bewerbungserlebnis zur "Anforderungs-/Gehalts-Schere":
Ich habe 17 Jahre als Chefsekretärin gearbeitet und wurde
gekündigt. Jetzt bin ich auf Arbeitssuche.
Es ist verdammt schwer. Entweder es wird mir gleich zu Beginn
gesagt, dass Schulabgängerinnen bevorzugt werden, weil sie
billiger sind oder ich werde gleich gar nicht zum
Vorstellungsgespräch eingeladen, da ja was "vorgefallen" sein
muss, wenn man nach so langer Zeit gekündigt wird.
Letztens hatte ich ein Vorstellungsgespräch, das ca. 2 Stunden
gedauert hat:
Personalfragebogen ausfüllen, 30 min schriftlicher Test
(IQ-Test), ca. 50 Fragen in Form eines psychologischen
Interviews; dann erst wurde über das zukünftige Aufgabengebiet
gesprochen ... geboten wurden weniger als EUR 1.900,00 brutto,
obwohl perfekte MS-Office-Kenntisse, Englisch in Wort u. Schrift
sowie eine 2. Fremdsprache (vorzugsweise Slowenisch oder
Rumänisch) gefordert war. Als ich der Personalchefin erklärte,
dass ich meine Bewerbung zurückziehen würde, da ich mich nicht
unter meinem Wert verkaufe, hat sie mich komisch angeguckt.
Es ist manchmal zum Verzweifeln, aber noch habe ich die Hoffnung
nicht aufgegeben, dass ich doch noch einen
Bürojob bekomme.
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "Arbeitssuche mit 50+":
Habe ihre Bewerbungs-Erlebnis-Seite soeben entdeckt und wenn
ich das hier so lese, kann ich nur sagen "Willkommen im Club".
Ich bin weiblich, 50+, fit wie ein Turnschuh und gerade in der
Bewerbungsphase. Bin nach 25 Jahren in einem
Dienstleistungsunternehmen als Assistentin der Geschäftsleitung
tätig gewesen. Im September bin ich aus "wirtschaftlichen
Gründen" gekündigt worden (neuer Vorstand in der Zentrale).
Einige Jahre vor der Pension. Was das heißt, kann sich nur der
vorstellen, welcher in der gleichen Situation ist.
Was die Bewerbungen betrifft - bis dato nur Absagen. Zu teuer - zu
überqualifiziert ! Dabei habe ich eine normale Ausbildung als
Bürokauffrau und die üblichen Zusatz-Qualifikationen. Das Gehalt
wird von mir persönlich nicht einmal angeschnitten, weil das
soll ja beim Bewerbungsgespräch vom Personalchef selbst kommen.
Man muss aber schon froh sein, wenn man wieder einmal zu einem
Bewerbungsgespräch eingeladen wird. Da hat man dann gleichzeitig
auch wieder einen Hoffnungsschimmer, dass es vielleicht diesmal
klappen könnte. So werde ich weiter Bewerbungen schreiben, in
der Hoffnung, dass man als älterer Arbeitnehmer doch noch zum
Arbeiten fähig ist ...
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Ein (unglaubliches!) Bewerbungserlebnis zum Thema "Unternehmenskultur":
Ich bin männlich, 30 Jahre alt und habe nach der
Handelsschule mehrere Jahre im Import-Export gearbeitet. Ich hatte ein
Vorstellungsgespräch; die Firma nenne ich nicht, weil ich nicht verklagt
(oder erschossen!) werden möchte. Bis zum Gespräch war für mich
nicht zu erkennen, was die Firma exportiert / importiert.
Ich wurde von der Sekretärin in das Büro des Chefs geführt. "Der Chef kommt in 10 Minuten", hieß es. So konnte ich
in Ruhe das Zimmer betrachten. Drinnen hingen Poster von leicht bekleideten und nackten Frauen, jede
Frau hatte eine Waffe in der Hand.
Dann kam der Personalchef. Er fragte mich, ob ich eine Waffe besäße. Als ich das erstaunt verneinte, meinte er:
"Schade, schade - Sie sind also auch so ein Pazifist, der Waffen ablehnt." Danach erklärte er mir, dass er Waffen
in die ganze Welt liefere. "Denn wir brauchen Waffen", so führte er
weiter aus, zu unserer Sicherheit und solchen Schwachsinn. "Denn,
mit dem ganzen Mörder- Terroristen- und Drogendealergesindel könne
man nicht verhandeln oder mit Sozialmaßnahmen kommen, die müsse man erschießen!",
meinte er. Ich glaubte, ich sitze im falschen Film. Danach griff er lässig in sein
Sakko und ich dachte im ersten Moment, er würde eine Pistole
heraus ziehen und erschrak entsprechend; doch Gott sei Dank griff er nur zum Kugelschreiber.
Als er meinen Schrecken bemerkte, grinste er nur zynisch.
Naja, heute bin ich darüber längst hinweg und kann darüber herzlich lachen.
Wünsche Euch allen viel Erfolg bei Euren Bewerbungen!
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "Familienplanung":
ich habe mich mal bei einer versicherung beworben, die wollten
einfach alles wissen: ob ich einen freund habe, was der so treibt, was wir
miteinander so vorhaben und wie es mit unseren heirats- und
familienplänen aussieht ...; da dachte ich mir, wenn ich bei
denen arbeite, muss ich wahrscheinlich - sogar wenn ich aufs wc gehe
- mitteilen, wo ich bin ...
das war jedenfalls mein erstes und letztes gespräch bei dieser
firma!
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "Überqualifikation":
Hallo!
Also, ich hatte letztens ein Vorstellungsgespräch als Verkäuferin in einem Möbelgeschäft für
die Boutique-Abteilung. Ich habe eine Lehre abgeschlossen als
Einzelhandelskauffrau und habe mich dann hinauf gearbeitet bis zur
Abteilungsleiterin. Als der Besitzer des Möbelgeschäfts mich fragte, was ich
vorher für Aufgaben hatte, habe ich ihm alle meine verantwortungsvollen Arbeiten
geschildert und bekam dann die Frage, ob ich ein Problem hätte, wenn meine Hände
schmutzig werden bei der Arbeit. Darauf sagte ich natürlich, dass ich kein Problem hätte;
außerdem gäbe es Wasser, um sie wieder zu waschen. Fakt ist, dass er glaubte, weil ich
vorher so viele verantwortungsvolle Arbeiten hatte, ich mir vielleicht zu
schade für die Arbeit wäre. Schließlich bekam ich eine Absage.
Deswegen bin ich noch immer auf der Suche nach den richtigen verantwortungsvollen JOB, der für mich geschaffen ist.
Und ich kann Euch nur sagen, jeder findet Ihn, wenn man nur nicht aufgibt und sich nicht
entmutigen lässt.
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "Indiskrete Fragen im
Vorstellungsgespräch":
Ich bin im Vorstellungsgespräch einmal gefragt worden, ob ich
einen Freund habe und was ich mit dem so unternehme. Dann wollte
der Personaler noch wissen, ob ich mich gut mit ihm verstehe und
als er gefragt hat, wie oft ich in der Woche mit ihm schlafe, ist
mir endgültig der Kragen geplatzt - So eine Frechheit !!!
Was muss man sich heutzutage alles gefallen lassen, um einen
Arbeitsplatz zu bekommen?! Ich bin dann jedenfalls aufgestanden
und habe das Gespräch beendet - in so einer Firma würde ich
sowieso nicht arbeiten wollen.
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "Typische
Bewerbungs-Fallstricke für Frauen":
Ich bin 19 und habe vor einigen Monaten die Matura absolviert.
Seit ich mich bewerbe stehe ich immer wieder vor demselben
DILEMMA:
Entweder es wird mir vorgeworfen, dass ich zuwenig Praxis
habe (NO-NA, woher auch!!!) oder es wird mir sogar unterstellt,
dass ich nur eine baldige Schwangerschaft/Karenz anstrebe. Mit
meinen bisherigen Beteuerungen, dass dem NICHT so ist, konnte ich
bis jetzt die Personaler anscheinend nicht wirklich überzeugen.
Schön langsam scheinen wir bei uns auch "japanische
Verhältnisse" zu kriegen, wo man vor der Einstellung den
Bescheid über die eigene UNFRUCHTBARKEIT oder Sterilisierung
mitbringen muss ...
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Ein Bewerbungserlebnis zum Thema "Licht am Ende des
Tunnels":
Hallo!! Ich bin über 50 Jahre und war jetzt über 3 Jahre
ARBEITSSUCHEND. Seit einigen Wochen arbeite ich nun in meiner
Berufung (nach längerer Ausbildung).
Ich möchte damit jedem Einzelnen einfach nur Mut machen, an sich
zu glauben, dann haben auch wir "Ältere" noch Erfolg!!
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Ergreifen auch Sie jetzt die Gelegenheit, und
schreiben Sie uns Ihr Bewebungserlebnis an:
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